Vierkampf 1
D
er Vierkampf
ist die Königsdisziplin in dieser Sportart, oder anders gesagt: was
der Zehnkampf in der Leichtathletik darstellt, ist der Vierkampf
im Bereich Turnierhundesport.
Zum Vierkampf gehören - wie der Name schon sagt - vier Übungsteile, nämlich Gehorsam, Hindernislauf, Slalom und Hürdenlauf.
Zum Vierkampf gehören - wie der Name schon sagt - vier Übungsteile, nämlich Gehorsam, Hindernislauf, Slalom und Hürdenlauf.
| Bei der Gehorsamsübung wird der Hund nach einem festen Laufschema mit Leine und auch in der Freifolge geführt. Gezeigt werden müssen auch Tempowechsel, eine Sitzübung und eine Platzübung. Im Unterschied zur Begleithundeprüfung erfolgt keine Übung in einer Menschengruppe und keine Ablage. Die erlaubten Hörzeichen sind vorgeschrieben. Die Punktvergaben sind an die Schwierigkeiten angelehnt, die Freifolge gibt also mehr Punkte (20) als die Leinenführigkeitsübung (15) und die Platzübung (15) mehr als die Sitzübung (10). |
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Anschließend an die Gehorsamsübungen folgt der Hürdenlauf, bei dem Hund und Hundeführer eine 50 Meter lange Sprintstrecke gemeinsam zu bewältigen haben, wobei zusätzlich drei in gleichem Abstand aufgestellte, 40 cm hohe Hürden, deren Querstangen locker aufliegen, vom Hund übersprungen werden müssen. Der Hundeführer läuft auf möglichst gleicher Höhe nebenher. Ist dies nicht der Fall, so gibt es Punktabzüge, das gleiche erfolgt bei Stangenabwürfen oder nicht übersprungenen Hürden. Läuft der Hund ohne Leine gibt es 10 Bonuspunkte. Die Gesamtzeit von 2 Durchgängen fließt in die Gesamtwertung ein. Ausschlaggebend für die Zeitmessung ist der jeweils langsamere Partner. |
| Als drittes folgt der Slalomlauf. Hier wird der Hund - wieder mit oder ohne Leine - durch einen mit Stangen abgesteckten 75 Meter langen Zick-Zack-Kurs geführt, wobei Hund und Hundeführer durch die 7 Tore (1,40 m breit) laufen müssen. Um Strafpunkte zu vermeiden, müssen Hundeführer und Hund die Tore passieren und dürfen keine Stange auslassen. Auch der Slalom wird zweimal gelaufen, die Bewertung erfolgt wie beim Hürdenlauf. |
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Als letzte Teildisziplin folgt der Hindernislauf, bei dem der Hund auf einer Strecke von 75 Metern (in der Regel in gerader Linie) acht verschiedene Hindernisse (Hürde, Schrägwand oder Treppe, Tunnel, Laufsteg, Tonne, Reifen, Hochweitsprung und Hürde) fehlerlos zu überwinden hat, während der Hundeführer neben den Geräten herlaufen kann. Der Hund kann mit oder ohne Leine geführt werden, letzteres bringt zusätzliche Punkte. Wenn Fehler passieren (Stangenabwurf oder Vorbeilaufen an einem Hindernis) gibt es Punktabzug. Der Hindernislauf muss ebenfalls zweimal gezeigt werden. |